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Konstruktion & Farbe, Werke aus einer Privatsammlung & PrivatbesitzNachlass Baumeister
Privatbesitz, München
Auktion Grisebach GmbH, Berlin,
26.5.2006, Los 53
Privatbesitz, Schweiz (an obiger Auktion erworben)
Will Grohmann, Willi Baumeister – Leben und Werk, Köln, Verlag M. DuMont Schauberg, 1963, S. 188, Nr. 95, mit Abb. (als Mauerbild mit Segmenten I).
Peter Beye und Felicitas Baumeister, Willi Baumeister. Werkkatalog der Gemälde, Bd. II, Ostfildern–Ruit, Hatje Cantz Verlag, 2002, S. 91, Nr. 201, mit Abb.
Willi Baumeister, Stuttgart, Württembergischer Kunstverein, 23.1.–21.2.1954, Kat.–Nr. 25 (rückseitig Ausstellungs–Etikette).
Willi Baumeister, Wuppertal–Elberfeld, Städtisches Museum/Kunst– und Museumsverein, 11.1.–15.2.1959, Kat.–Nr. 7 (rückseitig Ausstellungs–Etikette).
Willi Baumeister – E. W. Nay, Basel, Kunsthalle, 27.2.–7.3.1960, Kat.–Nr. 10 (rückseitig Ausstellungs–Etikette).
Willi Baumeister – Gemälde, Tübingen, Kunsthalle, 12.11.1971–16.1.1972/Ludwigshafen a. Rh., Kunstverein Ludwigshafen und Mannheim, 26.1.–5.3.1972/Bonn, Museum Städtische Kunstsammlungen, 21.3.–30.4.1972, S. 48, Nr. 7, mit Abb.
Willi Baumeister, Berlin, Nationalgalerie SMPK, 7.4.–28.5.1989, S. 228, Nr. 4 sowie S. 130, mit Abb.
Im originalen Künstlerrahmen.
Nach anfänglichen Erfolgen mit seinem eigenständigen Stil, jedoch im Kreise der Expressionisten, vollzog sich 1919/20 Baumeisters künstlerischer Wandel hin zum Konstruktivismus. In dieser Phase entstand die berühmte Werkgruppe der Mauerbilder und Wandbilder. Baumeister wandte sich radikal von der traditionellen, illusionistischen Malerei ab und definierte das Bild als einen realen, plastischen Körper im Raum. Baumeister gehörte international und vor allem auch in Deutschland zu den ersten und wichtigsten Künstlern, die sich mit dieser Art von geometrischer Malerei auseinandersetzten, war Teil der europäischen Avantgarde und stellte damals unter anderem mit Fernand Léger aus.
Das Wandbild mit Segmenten steht fast sinnbildlich für Baumeisters Werk zu Beginn der zwanziger Jahre. Baumeisters Werke aus dieser Zeit sind von grösster Seltenheit und einer der grössten deutschen Kunsthändler bezeichnete es 2006 als singuläres Hauptwerk der frühen deutschen Avantgarde.
Mauerbild mit Segmenten, 1920
Öl, Bleistift und Sand auf Karton auf Hartfaserplatte
rückseitig [von fremder Hand] bezeichnet und Atelier–Stempel Mauerbild mit Segmenten atelier willi baumeister
42 x 49,5 cm
*CHF 80'000 – 120'000
Jetzt BietenNachlass Baumeister
Privatbesitz, München
Auktion Grisebach GmbH, Berlin,
26.5.2006, Los 53
Privatbesitz, Schweiz (an obiger Auktion erworben)
Will Grohmann, Willi Baumeister – Leben und Werk, Köln, Verlag M. DuMont Schauberg, 1963, S. 188, Nr. 95, mit Abb. (als Mauerbild mit Segmenten I).
Peter Beye und Felicitas Baumeister, Willi Baumeister. Werkkatalog der Gemälde, Bd. II, Ostfildern–Ruit, Hatje Cantz Verlag, 2002, S. 91, Nr. 201, mit Abb.
Willi Baumeister, Stuttgart, Württembergischer Kunstverein, 23.1.–21.2.1954, Kat.–Nr. 25 (rückseitig Ausstellungs–Etikette).
Willi Baumeister, Wuppertal–Elberfeld, Städtisches Museum/Kunst– und Museumsverein, 11.1.–15.2.1959, Kat.–Nr. 7 (rückseitig Ausstellungs–Etikette).
Willi Baumeister – E. W. Nay, Basel, Kunsthalle, 27.2.–7.3.1960, Kat.–Nr. 10 (rückseitig Ausstellungs–Etikette).
Willi Baumeister – Gemälde, Tübingen, Kunsthalle, 12.11.1971–16.1.1972/Ludwigshafen a. Rh., Kunstverein Ludwigshafen und Mannheim, 26.1.–5.3.1972/Bonn, Museum Städtische Kunstsammlungen, 21.3.–30.4.1972, S. 48, Nr. 7, mit Abb.
Willi Baumeister, Berlin, Nationalgalerie SMPK, 7.4.–28.5.1989, S. 228, Nr. 4 sowie S. 130, mit Abb.
Im originalen Künstlerrahmen.
Nach anfänglichen Erfolgen mit seinem eigenständigen Stil, jedoch im Kreise der Expressionisten, vollzog sich 1919/20 Baumeisters künstlerischer Wandel hin zum Konstruktivismus. In dieser Phase entstand die berühmte Werkgruppe der Mauerbilder und Wandbilder. Baumeister wandte sich radikal von der traditionellen, illusionistischen Malerei ab und definierte das Bild als einen realen, plastischen Körper im Raum. Baumeister gehörte international und vor allem auch in Deutschland zu den ersten und wichtigsten Künstlern, die sich mit dieser Art von geometrischer Malerei auseinandersetzten, war Teil der europäischen Avantgarde und stellte damals unter anderem mit Fernand Léger aus.
Das Wandbild mit Segmenten steht fast sinnbildlich für Baumeisters Werk zu Beginn der zwanziger Jahre. Baumeisters Werke aus dieser Zeit sind von grösster Seltenheit und einer der grössten deutschen Kunsthändler bezeichnete es 2006 als singuläres Hauptwerk der frühen deutschen Avantgarde.