Menu

Online-Katalog

11. März 2026 - Schweizer Kunst
Text zu den Losen 201-212
Ideale Landschaften aus dem Wollenhof
Johann Heinrich Wüest ist der mit Abstand bedeutendste Zürcher Landschaftsmaler des 18. Jahrhunderts und kann ganz allgemein zu den grossen Schweizer Malern dieser Zeit gerechnet werden. Ausgehend von der Holländischen Landschaftsmalerei schuf er virtuos sehr eigenständige ideale Landschaften. Sein bekanntestes Werk ist Der Rhonegletscher welches sich heute im Kunsthaus Zürich befindet. Der Rhonegletscher war Teil des hier angebotenen Ensembles von ursprünglich 18, als Wanddekorationen komponierten Landschaften für Wollenhof in Zürich. Die Werke sind 1795 im Auftrag des Zürcher Seidenfabrikanten Salomon Escher (1743–1806) entstanden und vier davon sind 1877 als Geschenk von Heinrich Escher-Escher (1816–1896) in die Sammlung des Kunsthauses Zürich gelangt. Die hier angebotenen Werke wurden 1867 aus dem Wollenhof entfernt, immer wieder in neuen Familiensitzen montiert und sind seit damals durch Erbschaft in der gleichen Familie geblieben. Sie sind ein Höhepunkt des zürcherischen Kunstschaffens und in ihrer Anzahl und Qualität von grösster Seltenheit!
Online-Katalog 11. März 2026 - Schweizer Kunst Los 210 Johann Heinrich Wüest 1741–1821

Ideale Landschaft mit trinkenden Kühen
Öl auf Leinwand auf Holz
124 x 73 cm

Schätzpreis

CHF 5'000 – 7'000

Text zu den Losen 201-212
Ideale Landschaften aus dem Wollenhof
Johann Heinrich Wüest ist der mit Abstand bedeutendste Zürcher Landschaftsmaler des 18. Jahrhunderts und kann ganz allgemein zu den grossen Schweizer Malern dieser Zeit gerechnet werden. Ausgehend von der Holländischen Landschaftsmalerei schuf er virtuos sehr eigenständige ideale Landschaften. Sein bekanntestes Werk ist Der Rhonegletscher welches sich heute im Kunsthaus Zürich befindet. Der Rhonegletscher war Teil des hier angebotenen Ensembles von ursprünglich 18, als Wanddekorationen komponierten Landschaften für Wollenhof in Zürich. Die Werke sind 1795 im Auftrag des Zürcher Seidenfabrikanten Salomon Escher (1743–1806) entstanden und vier davon sind 1877 als Geschenk von Heinrich Escher-Escher (1816–1896) in die Sammlung des Kunsthauses Zürich gelangt. Die hier angebotenen Werke wurden 1867 aus dem Wollenhof entfernt, immer wieder in neuen Familiensitzen montiert und sind seit damals durch Erbschaft in der gleichen Familie geblieben. Sie sind ein Höhepunkt des zürcherischen Kunstschaffens und in ihrer Anzahl und Qualität von grösster Seltenheit!

NEWSLETTER

Verpassen Sie keine Auktions-Highlights, Veranstaltungen oder News