Online-Katalog
24. Juni 2026 - Moderne & Zeitgenössische Kunst
Provenienz
Bodhi Art, Mumbai
Privatsammlung
Eine Echtheitsbestätigung von Bodhi Art vom 13.8.2007 liegt in Kopie vor.
Die Indian Collection zeigt einen Überblick über die zentralen Positionen der indischen Nachkriegskunst und wurde mit grosser Kenntnis der Materie und Liebe für die Künstler aufgebaut. Ausgangspunkt sind die wunderbaren Gemälde von zwei der wichtigsten Maler der indischen Moderne, Sayed Haider Raza und Francis Newton Souza, die zu den Gründungsmitgliedern der revolutionären Bombay Progressive Artists' Group (PAG), 1947–1948, gehörten.
Diese Gruppe hatte sich zum Ziel gesetzt, sich von den Einflüssen des europäischen Realismus in der indischen Kunst zu befreien und die indische innere Vision in die Kunst einzubringen. Dieses Ziel prägte auch die meisten Nachfolgerinnen und Nachfolger.
Eine Generation jünger, aber ebenfalls Pionierinnen der indischen Kunst sind Zarina Hashmi und Arpita Singh. Während Zarina eine Ausbildung in Europa erhielt, später in New York arbeitete und zu einer der wichtigsten Grafikerinnen der Gegenwart wurde, entwickelte Singh in ihrem Heimatland ein komplett eigenständiges Werk von Aquarellen.
Wiederum eine Folgegeneration ist etwa durch wichtige Werke von Atul Dodiya (Lose 283, 284 und 288) oder Ravinder Reddy (Los 303) vertreten. Beide zitieren mit grossem, berechtigtem Selbstbewusstsein die Kultur und Mythologie Indiens. Sie vertraten Indien auf Biennalen, Documenta und grossen internationalen Ausstellungen. Ergänzt werden
diese Klassiker durch eine Auswahl junger Künstlerinnen und Künstler.
The Indian Collection presents an overview of the central positions of post-independence Indian art and has been assembled with great expertise and a deep appreciation for the artists involved. Its starting point is the remarkable paintings of two of the most important artists of modern Indian art, Sayed Haider Raza and Francis Newton Souza, who were founding members of the revolutionary Bombay Progressive Artists’ Group (PAG), 1947–1948.
This group aimed to break away from the influence of European realism in Indian art and to bring an Indian vision into artistic expression. This goal also shaped most of the subsequent generations of artists. A younger generation, but also pioneers of Indian art, includes Zarina Hashmi and Arpita Singh. While Zarina received her training in Europe, later worked in New York, and became one of the most important graphic artists of the present, Singh developed a completely independent body of watercolor works in her home country. A further subsequent generation is represented, for example, by important works from Atul Dodiya (lots 283, 284 and 288) and Ravinder Reddy (lot 303). Both reference Indian culture and mythology with great and well-founded confidence. They have represented India at Biennials, Documenta, and major international exhibitions. These established figures are accompanied by a selection of young artists.
Die Indian Collection zeigt einen Überblick über die zentralen Positionen der indischen Nachkriegskunst und wurde mit grosser Kenntnis der Materie und Liebe für die Künstler aufgebaut. Ausgangspunkt sind die wunderbaren Gemälde von zwei der wichtigsten Maler der indischen Moderne, Sayed Haider Raza und Francis Newton Souza, die zu den Gründungsmitgliedern der revolutionären Bombay Progressive Artists' Group (PAG), 1947–1948, gehörten.
Diese Gruppe hatte sich zum Ziel gesetzt, sich von den Einflüssen des europäischen Realismus in der indischen Kunst zu befreien und die indische innere Vision in die Kunst einzubringen. Dieses Ziel prägte auch die meisten Nachfolgerinnen und Nachfolger.
Eine Generation jünger, aber ebenfalls Pionierinnen der indischen Kunst sind Zarina Hashmi und Arpita Singh. Während Zarina eine Ausbildung in Europa erhielt, später in New York arbeitete und zu einer der wichtigsten Grafikerinnen der Gegenwart wurde, entwickelte Singh in ihrem Heimatland ein komplett eigenständiges Werk von Aquarellen.
Wiederum eine Folgegeneration ist etwa durch wichtige Werke von Atul Dodiya (Lose 283, 284 und 288) oder Ravinder Reddy (Los 303) vertreten. Beide zitieren mit grossem, berechtigtem Selbstbewusstsein die Kultur und Mythologie Indiens. Sie vertraten Indien auf Biennalen, Documenta und grossen internationalen Ausstellungen. Ergänzt werden
diese Klassiker durch eine Auswahl junger Künstlerinnen und Künstler.
The Indian Collection presents an overview of the central positions of post-independence Indian art and has been assembled with great expertise and a deep appreciation for the artists involved. Its starting point is the remarkable paintings of two of the most important artists of modern Indian art, Sayed Haider Raza and Francis Newton Souza, who were founding members of the revolutionary Bombay Progressive Artists’ Group (PAG), 1947–1948.
This group aimed to break away from the influence of European realism in Indian art and to bring an Indian vision into artistic expression. This goal also shaped most of the subsequent generations of artists. A younger generation, but also pioneers of Indian art, includes Zarina Hashmi and Arpita Singh. While Zarina received her training in Europe, later worked in New York, and became one of the most important graphic artists of the present, Singh developed a completely independent body of watercolor works in her home country. A further subsequent generation is represented, for example, by important works from Atul Dodiya (lots 283, 284 and 288) and Ravinder Reddy (lot 303). Both reference Indian culture and mythology with great and well-founded confidence. They have represented India at Biennials, Documenta, and major international exhibitions. These established figures are accompanied by a selection of young artists.
Online-Katalog 24. Juni 2026 - Moderne & Zeitgenössische Kunst Los 130 Francis Newton Souza 1924–2002
Head of a Woman, 1964
Öl auf Hartfaserplatte
oben rechts signiert und datiert SOUZA 64
rückseitig signiert, bezeichnet und datiert F. N. SOUZA HEAD OF A WOMAN 1964 OIL ON BORAD Francis Souza 2004
50,8 x 40,6 cm
*CHF 30'000 – 50'000
Verkauft für*CHF 283'763
Provenienz
Bodhi Art, Mumbai
Privatsammlung
Eine Echtheitsbestätigung von Bodhi Art vom 13.8.2007 liegt in Kopie vor.
Die Indian Collection zeigt einen Überblick über die zentralen Positionen der indischen Nachkriegskunst und wurde mit grosser Kenntnis der Materie und Liebe für die Künstler aufgebaut. Ausgangspunkt sind die wunderbaren Gemälde von zwei der wichtigsten Maler der indischen Moderne, Sayed Haider Raza und Francis Newton Souza, die zu den Gründungsmitgliedern der revolutionären Bombay Progressive Artists' Group (PAG), 1947–1948, gehörten.
Diese Gruppe hatte sich zum Ziel gesetzt, sich von den Einflüssen des europäischen Realismus in der indischen Kunst zu befreien und die indische innere Vision in die Kunst einzubringen. Dieses Ziel prägte auch die meisten Nachfolgerinnen und Nachfolger.
Eine Generation jünger, aber ebenfalls Pionierinnen der indischen Kunst sind Zarina Hashmi und Arpita Singh. Während Zarina eine Ausbildung in Europa erhielt, später in New York arbeitete und zu einer der wichtigsten Grafikerinnen der Gegenwart wurde, entwickelte Singh in ihrem Heimatland ein komplett eigenständiges Werk von Aquarellen.
Wiederum eine Folgegeneration ist etwa durch wichtige Werke von Atul Dodiya (Lose 283, 284 und 288) oder Ravinder Reddy (Los 303) vertreten. Beide zitieren mit grossem, berechtigtem Selbstbewusstsein die Kultur und Mythologie Indiens. Sie vertraten Indien auf Biennalen, Documenta und grossen internationalen Ausstellungen. Ergänzt werden
diese Klassiker durch eine Auswahl junger Künstlerinnen und Künstler.
The Indian Collection presents an overview of the central positions of post-independence Indian art and has been assembled with great expertise and a deep appreciation for the artists involved. Its starting point is the remarkable paintings of two of the most important artists of modern Indian art, Sayed Haider Raza and Francis Newton Souza, who were founding members of the revolutionary Bombay Progressive Artists’ Group (PAG), 1947–1948.
This group aimed to break away from the influence of European realism in Indian art and to bring an Indian vision into artistic expression. This goal also shaped most of the subsequent generations of artists. A younger generation, but also pioneers of Indian art, includes Zarina Hashmi and Arpita Singh. While Zarina received her training in Europe, later worked in New York, and became one of the most important graphic artists of the present, Singh developed a completely independent body of watercolor works in her home country. A further subsequent generation is represented, for example, by important works from Atul Dodiya (lots 283, 284 and 288) and Ravinder Reddy (lot 303). Both reference Indian culture and mythology with great and well-founded confidence. They have represented India at Biennials, Documenta, and major international exhibitions. These established figures are accompanied by a selection of young artists.
Die Indian Collection zeigt einen Überblick über die zentralen Positionen der indischen Nachkriegskunst und wurde mit grosser Kenntnis der Materie und Liebe für die Künstler aufgebaut. Ausgangspunkt sind die wunderbaren Gemälde von zwei der wichtigsten Maler der indischen Moderne, Sayed Haider Raza und Francis Newton Souza, die zu den Gründungsmitgliedern der revolutionären Bombay Progressive Artists' Group (PAG), 1947–1948, gehörten.
Diese Gruppe hatte sich zum Ziel gesetzt, sich von den Einflüssen des europäischen Realismus in der indischen Kunst zu befreien und die indische innere Vision in die Kunst einzubringen. Dieses Ziel prägte auch die meisten Nachfolgerinnen und Nachfolger.
Eine Generation jünger, aber ebenfalls Pionierinnen der indischen Kunst sind Zarina Hashmi und Arpita Singh. Während Zarina eine Ausbildung in Europa erhielt, später in New York arbeitete und zu einer der wichtigsten Grafikerinnen der Gegenwart wurde, entwickelte Singh in ihrem Heimatland ein komplett eigenständiges Werk von Aquarellen.
Wiederum eine Folgegeneration ist etwa durch wichtige Werke von Atul Dodiya (Lose 283, 284 und 288) oder Ravinder Reddy (Los 303) vertreten. Beide zitieren mit grossem, berechtigtem Selbstbewusstsein die Kultur und Mythologie Indiens. Sie vertraten Indien auf Biennalen, Documenta und grossen internationalen Ausstellungen. Ergänzt werden
diese Klassiker durch eine Auswahl junger Künstlerinnen und Künstler.
The Indian Collection presents an overview of the central positions of post-independence Indian art and has been assembled with great expertise and a deep appreciation for the artists involved. Its starting point is the remarkable paintings of two of the most important artists of modern Indian art, Sayed Haider Raza and Francis Newton Souza, who were founding members of the revolutionary Bombay Progressive Artists’ Group (PAG), 1947–1948.
This group aimed to break away from the influence of European realism in Indian art and to bring an Indian vision into artistic expression. This goal also shaped most of the subsequent generations of artists. A younger generation, but also pioneers of Indian art, includes Zarina Hashmi and Arpita Singh. While Zarina received her training in Europe, later worked in New York, and became one of the most important graphic artists of the present, Singh developed a completely independent body of watercolor works in her home country. A further subsequent generation is represented, for example, by important works from Atul Dodiya (lots 283, 284 and 288) and Ravinder Reddy (lot 303). Both reference Indian culture and mythology with great and well-founded confidence. They have represented India at Biennials, Documenta, and major international exhibitions. These established figures are accompanied by a selection of young artists.