Online Catalogue
Selected Works & Art from Eastern SwitzerlandPrivatbesitz Dr. Bass, Münsterlingen (rückseitig bezeichnet).
Kunsthaus Zürich, vermutlich in den 1950er- bis 1960er-Jahren als Leihgabe (gemäss rückseitiger Etikette).
Privatbesitz, Schweiz (durch Erbfolge an die heutigen Besitzer).
Heinrich Ammann und Christoph Vögele, Adolf Dietrich, 1877–1957, Œuvrekatalog der Ölbilder und Aquarelle, Weinfelden, Rudolf Mühlemann, 1994, S. 348/49, Nr. 53.11, mit Abb.
Charakteristisch für Dietrichs präzise beobachtende Malweise ist die Individualisierung jeder einzelnen Sonnenblume. Während einige Blütenköpfe aufrecht in den Himmel ragen, neigen sich andere bereits schwer und beinahe erschöpft nach unten. Neben dem leuchtenden Gelb der frischen Blüten finden sich erste bräunliche Verfärbungen und die reifenden, schwarz-weiss gemusterten Sonnenblumenkerne. Auch das Blattwerk ist mit derselben liebevollen Aufmerksamkeit erfasst.
Gerade in der Verbindung von genauer Naturbeobachtung und dem Mut zur eigenwilligen Anordnung der Blumen zeigt sich Dietrichs besonderes Können.
Seine Werke zeichnen sich durch die stille Intensität aus, mit der er die ihm vertraute Welt rund um seinen Wohnort Berlingen am Untersee festhielt. Dabei entwickelte er eine unverwechselbare, zwischen naiver Malerei und Neuer Sachlichkeit stehende Ausdrucksweise.
Sonnenblumenstrauss, 1953
Öl auf Karton
unten links signiert und datiert Ad. Dietrich 1953
80 x 69,5 cm
*CHF 42'000 – 48'000
BID NOWPrivatbesitz Dr. Bass, Münsterlingen (rückseitig bezeichnet).
Kunsthaus Zürich, vermutlich in den 1950er- bis 1960er-Jahren als Leihgabe (gemäss rückseitiger Etikette).
Privatbesitz, Schweiz (durch Erbfolge an die heutigen Besitzer).
Heinrich Ammann und Christoph Vögele, Adolf Dietrich, 1877–1957, Œuvrekatalog der Ölbilder und Aquarelle, Weinfelden, Rudolf Mühlemann, 1994, S. 348/49, Nr. 53.11, mit Abb.
Charakteristisch für Dietrichs präzise beobachtende Malweise ist die Individualisierung jeder einzelnen Sonnenblume. Während einige Blütenköpfe aufrecht in den Himmel ragen, neigen sich andere bereits schwer und beinahe erschöpft nach unten. Neben dem leuchtenden Gelb der frischen Blüten finden sich erste bräunliche Verfärbungen und die reifenden, schwarz-weiss gemusterten Sonnenblumenkerne. Auch das Blattwerk ist mit derselben liebevollen Aufmerksamkeit erfasst.
Gerade in der Verbindung von genauer Naturbeobachtung und dem Mut zur eigenwilligen Anordnung der Blumen zeigt sich Dietrichs besonderes Können.
Seine Werke zeichnen sich durch die stille Intensität aus, mit der er die ihm vertraute Welt rund um seinen Wohnort Berlingen am Untersee festhielt. Dabei entwickelte er eine unverwechselbare, zwischen naiver Malerei und Neuer Sachlichkeit stehende Ausdrucksweise.