Catalogue en ligne
Œuvres choisies & art de la Suisse orientaleevtl. Georges Maurice Baud (bis 1915)
Auktion Salon Bollag, Zürich, 25.11.1916, Los 47 (als Frauenportrait)
Schumacher (nach 1916)
Galerie Bollag, Zürich (1961)
Privatbesitz, Schweiz
Privatbesitz, Zürich
Oskar Bätschmann und Paul Müller, Ferdinand Hodler. Catalogue raisonné der Gemälde, Bd. II, Die Bildnisse, Zürich, Scheidegger & Spiess, 2012, S. 141, Nr. 725, mit Abb.
Hodler und der Oberaargau, Langenthal, Kunsthaus, 22.10.–5.12.1992, Nr. 29 (gemäss rückseitiger Ausstellungs-Etikette).
Info aus dem SIK:
Das Bildnis gehörte vermutlich dem Maler, Illustrator und Kunstschriftsteller Georges Maurice Baud, einem Sohn des Emailmalers Jean-Marc Baud, der ein früherer Schüler von Barthélemy Menn war. Die Identität der Dargestellten konnte nicht eruiert werden. Das Gemälde, das nicht in Looslis Generalkatalog verzeichnet ist, wurde an einer Auktion des Salons Bollag im November 1916 für 3200 Schweizer Franken zusammen mit weiteren Werken aus dem Nachlass von Georges Maurice Baud sowie aus anderem Besitz verkauft.1 Die Unbekannte ist mit ihrem blauen Kleid klar vom monochromen gelben Hintergrund abgesetzt. Gelb stellte für Hodler eine ausserordentlich lebendige Farbe dar: «La couleur a une propriété d’être plus ou moins lumineuse. La jaune par exemple est très vive».2
Anmerkungen
1 Neue Zürcher Zeitung, 28.11.1916.
2 Zitiert aus einem Carnet von 1898, Cabinet d'arts graphiques du Musée d'art et d'histoire, Genf, Carnet Inv. 1958-176.224-09.
Bildnis einer Unbekannten, um 1884
Öl auf Leinwand
unten links signiert F. Hodler
31,5 x 24 cm
CHF 60'000 – 80'000
Enchérirevtl. Georges Maurice Baud (bis 1915)
Auktion Salon Bollag, Zürich, 25.11.1916, Los 47 (als Frauenportrait)
Schumacher (nach 1916)
Galerie Bollag, Zürich (1961)
Privatbesitz, Schweiz
Privatbesitz, Zürich
Oskar Bätschmann und Paul Müller, Ferdinand Hodler. Catalogue raisonné der Gemälde, Bd. II, Die Bildnisse, Zürich, Scheidegger & Spiess, 2012, S. 141, Nr. 725, mit Abb.
Hodler und der Oberaargau, Langenthal, Kunsthaus, 22.10.–5.12.1992, Nr. 29 (gemäss rückseitiger Ausstellungs-Etikette).
Info aus dem SIK:
Das Bildnis gehörte vermutlich dem Maler, Illustrator und Kunstschriftsteller Georges Maurice Baud, einem Sohn des Emailmalers Jean-Marc Baud, der ein früherer Schüler von Barthélemy Menn war. Die Identität der Dargestellten konnte nicht eruiert werden. Das Gemälde, das nicht in Looslis Generalkatalog verzeichnet ist, wurde an einer Auktion des Salons Bollag im November 1916 für 3200 Schweizer Franken zusammen mit weiteren Werken aus dem Nachlass von Georges Maurice Baud sowie aus anderem Besitz verkauft.1 Die Unbekannte ist mit ihrem blauen Kleid klar vom monochromen gelben Hintergrund abgesetzt. Gelb stellte für Hodler eine ausserordentlich lebendige Farbe dar: «La couleur a une propriété d’être plus ou moins lumineuse. La jaune par exemple est très vive».2
Anmerkungen
1 Neue Zürcher Zeitung, 28.11.1916.
2 Zitiert aus einem Carnet von 1898, Cabinet d'arts graphiques du Musée d'art et d'histoire, Genf, Carnet Inv. 1958-176.224-09.